Markiert: Spontane Ordnung

Menger, Carl

Carl Menger (1840-1921) war Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien und Gründer der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Er gilt als der wichtigste Vertreter der Theorie der spontanen Ordnung des 19. Jahrhunderts.

Zivilgesellschaft

Nicht nur für Liberale, sondern auch für Anhänger anderer Weltanschauungen, wie zum Beispiel Kommunitaristen, ist die Zivilgesellschaft essentiell. Zivilgesellschaft bezeichnet die gesamte Bandbreite sozialer Institutionen, die aus freiwilliger Zusammenarbeit und zwangloser Kooperation mit Blick auf ein gemeinsames Ziel entstehen.

Spontane Ordnung

Die Theorie der spontanen Ordnung zeigt, wie durch die freien Handlungen der Individuen unter dem Recht eine komplexe Ordnung entstehen kann. Sie ist damit essentiell für die liberale Gesellschaftstheorie.

Mandeville, Bernard

Mit seiner Bienenfabel erklärte Bernard Mandeville (1670-1733), wie durch Eigeninteresse motiviertes Handeln Einzelner zur Entstehung einer spontanen Ordnung führen kann. Die Idee einer spontanen Ordnung ist eine der zentralen Ideen des Liberalismus.

Fortschritt

Anders als im geschlossenen System des Sozialismus, in dem das ultimative Ziel des Fortschritts vorhersehbar ist und von zentralen Planern im Vorhinein festgelegt, neigt der Lieberalismus eher zu einer Theorie des „unbestimmten Fortschritts“. Weder ist das Ziel noch der Weg bekannt.

Epikureismus

Der Epikureismus bezieht sich auf eine philosophische Bewegung des antiken Griechenland und Rom. Diese Bewegung stützte sich auf die Lehren des Athener Philosophen Epikur, der eine atomistische Lehre, eine hedonistische Ethik und eine Theorie eines Gesellschaftsvertrages vorlegte.

Privatstädte

Private Unternehmen bieten staatliche Dienstleistungen, also Privatstädte an, in denen Bürger freiwillig leben können. Dies wird über einen sogenannten Bürgervertrag geregelt.