Kategorie: Politikwissenschaften

Objektivismus

Als Objektivismus wird die Philosophie der russisch-amerikanischen Autorin Ayn Rand bezeichnet. Sie ist dem Umfeld des klassischen Liberalismus zuzuordnen und hatte einen prägenden Einfluss auf moderne radikalliberale und libertäre Denker und Bewegungen.

Österreichische Schule

Österreichische Schule – auch Wiener Schule, Österreichische Grenznutzenschule oder Austrians – ist eine Bezeichnung für Anhänger liberaler Ideen, deren Ursprung in Wien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts liegt und inzwischen weltweit von teilweise lose verbundenen Wissenschaftlern, Publizisten, Politikern, Privatgelehrten, Unternehmern und anderen interessierten Menschen geteilt und weiter entwickelt werden. Herausragende Wiener Persönlichkeiten sind Carl Menger, Eugen von Böhm-Bawerk, Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek.

Magna Charta

Die 1215 vereinbarte Magna Charta war ein Friedensabkommen zwischen dem englischen König John und einer Reihe von rebellischen Feudalherren. Die in den 61 Artikeln festgelegten Freiheiten, Pflichten und Regelungen sind ein Vorläufer eines Verfassungsrechts.

Globalisierung

Globalisierung ist der Begriff zur Beschreibung des Zustands, wenn Kommunikation, Menschen, Waren, Dienstleistungen und Kapital immer freier über Grenzen hinwegbewegt werden können. Häufig ist die Globalisierung das Ergebnis einer technologischen Verbesserung, die die Kommunikation und den Verkehr erleichtert, oder einer wirtschaftlichen Liberalisierung, die den Menschen die Freiheit gibt, diese Möglichkeiten zu nutzen. Globalisierung ist das wichtigste internationale Phänomen des frühen 21. Jahrhunderts, das fast alle Aspekte des Lebens, der Politik und der Wirtschaft beeinflusst.

Republik

Der klassische Republikanismus war eine Bewegung zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert, die sich mit der richtigen Form der Regierung beschäftigte. Konzepte wie die Begrenzung der Regierungsmacht und die Gewaltenteilung finden hier ihre Ursprünge.

Say, Jean-Baptiste

Jean-Baptiste Say (1767-1832) war im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts der führende französische Ökonom. Das von ihm entwickelte Say’sche Gesetz ist eine der Grundlagen der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik.

Migration

Die globale Migration als Zuzug von Menschen aus verschiedensten Ländern stellt die Demokratien vor zwei zentrale Fragen: Wer darf kommen und wer darf ein Staatsbürger werden?