Markiert: Österreichische Schule

Menger, Carl

Carl Menger (1840-1921) war Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien und Gründer der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Er gilt als der wichtigste Vertreter der Theorie der spontanen Ordnung des 19. Jahrhunderts.

Machlup, Fritz

Fritz Machlup (1902-1983) war ein Ökonom der vierten Generation der Österreichischen Schule, der sich durch ein breites Spektrum an Publikationen auszeichnete.

Interventionismus

Im Gegensatz zum Sozialismus bedeutet der Interventionismus nicht die Abschaffung des Privateigentums an den Produktionsmitteln, sondern nur die begrenzte Nutzung politischer Macht, um die gefühlten Mängel des Kapitalismus zu beheben und somit das beste von zwei Welten zu vereinen.

Spontane Ordnung

Die Theorie der spontanen Ordnung zeigt, wie durch die freien Handlungen der Individuen unter dem Recht eine komplexe Ordnung entstehen kann. Sie ist damit essentiell für die liberale Gesellschaftstheorie.

Mises, Ludwig von

Ludwig von Mises (1881-1972) gilt als einer der bedeutendsten Ökonomen der Österreichischen Schule. Zu den wichtigsten seiner zahlreichen Beiträge gehören die Entwicklung der Praxeologie und die Demonstration der Unmöglichkeit der Wirtschaftrechnung in einem sozialistischen System.

Schumpeter, Joseph

Joseph Schumpeter (1883-1950) ist einer der bedeutendsten und meistzitiertesten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, dessen Theorien und Modelle auch heute noch Aktualität beweisen. Zu seinen wichtigsten Ideen zählt die „schöpferische Zerstörung“.

Lachmann, Ludwig

Der Ökonom Ludwig Lachmann (1906-1990) untersuchte die Voraussetzungen erfolgreicher Plan-Koordination in einer Welt intersubjektiver und heterogener Erwartungen.