Kategorie: Ökonomik

Marktversagen

Marktversagen ist ein Konzept der Wohlfahrtsökonomik, das zur Analyse und Bewertung von Marktergebnissen dient. Marktversagen tritt auf, wenn mindestens ein Marktteilnehmer bessergestellt werden kann, ohne dass dabei ein anderer Marktteilnehmer schlechtergestellt wird. Normativ lassen sich aus dem Befund des Marktversagens unter Umständen Argumente für die Regulierung von Märkten ableiten.

Prince-Smith, John

Von Frank Schäffler John Prince-Smith (1809-1874) kann als Begründer der Freihandelsbewegung im 19. Jahrhundert in Preußen und danach im Deutschen Reich gelten. 1809 in London geboren, kam er als Lehrer für Englisch und Französisch...

Opportunitätskosten

Von Florian Rösch Definition Unter Opportunitätskosten versteht man die Kosten der nicht gewählten Alternative (Opportunität). Sie werden in der Regel nicht wie buchhalterische Kosten in Geldeinheiten angegeben, sondern in Nutzen oder Gütereinheiten. Menschen stehen...

Islamische Ökonomie

In ihrem Ursprung förderte die islamische Wirtschaftsordnung Unternehmertum, Fernhandel, Deregulierung von Preisen, und Wohlfahrtseinrichtungen auf privater Basis. Der marktwirtschaftliche Innovationsschub des Islam strahlte vom islamischen Reich auf das mittelalterliche Europa aus.

Hanse

Die Hanse war im Mittelalter der Verbund norddeutscher Fernhandelskaufleute in Mittel- und Nordeuropa. Durch sie entstanden vielfältige Handelsverbindungen, die Nahrungsmittel, Kleidung, Roh- und Werkstoffe für erhebliche Teile der Bevölkerung verfügbar machten.

Weber, Max

Maximilian Carl Emil Weber (1864 – 1920) war ein deutscher Soziologe und Nationalökonom. Die Betrachtungen des vielseitig versierten Akademikers zur Wirtschafts-, Herrschafts- und Religionssoziologie machen ihn weltweit zu einem Klassiker der Sozial- und Kulturwissenschaften.

Polanyi, Michael

Michael Polanyi war ein britisch-ungarischer Chemiker und Philosoph des 20. Jahrhunderts, der insbesondere auf dem Gebiet der Wissenschaftstheorie hervorragende Beiträge leistete und die Konzepte der polyzentrischen Ordnung und des ‚tacit knowing‘ entwickelte.

Wirtschaftswunder

Mit dem Begriff „Wirtschaftswunder“ bezeichneten die Zeitgenossen in der Bundesrepublik Deutschland den dynamischen, nahezu 25 Jahre ohne Stagnation und Schrumpfung anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung vor allem der 50er und frühen 60er Jahre. Der rasante wirtschaftliche Aufschwung nach der Währungs- und Wirtschaftsreform im Sommer 1948, der vor allem nach der Durchbruchkrise der Sozialen Marktwirtschaft im Korea Krieg 1951 Fahrt aufnahm, kam für Millionen Menschen wie aus dem Nichts. Ein Wunder schien geschehen zu sein.