Kategorie: Soziologie

Aufklärung

Die Aufklärung ist eine wichtige Epoche in der westlichen Geistesgeschichte. Sie wird meist ins 18. Jahrhundert datiert und mit zentralen Ereignissen und Erkenntnissen der westlichen Geschichte in Verbindung gebracht. Im gewöhnlichen Sprachgebraucht bezeichnet das Wort „Aufklärung“ meist allerdings nicht nur eine Epoche, sondern auch ein besonderes Versprechen: den Anspruch auf Fortschritt und die Idee von der Entschleierung der Wahrheit.

Dahrendorf, Ralf

Der deutsche Soziologe Ralf Dahrendorf (1929-2009) hatte sich die Freiheit zum Lebensthema erwählt. Als liberaler Intellektueller, Publizist, Politiker und Wissenschafts-Organisator in Deutschland und Großbritannien war er getragen von der Überzeugung, „dass wir die menschlichen Dinge mit immer neuen Versuchen – und Irrtümern voranbringen können.“

Kulturelle Hegemonie

Kulturelle Hegemonie ist ein von dem Neomarxisten Gramsci entwickeltes Konzept, welches beschreibt, wie eine politische Gruppe, insbesondere der Staat, nicht primär durch Gewalt ihre Macht konsolidiert, sondern vor allem durch die Produktion von zustimmungsfähigen Ideen und die Kontrolle der Kultur.

Weber, Max

Maximilian Carl Emil Weber (1864 – 1920) war ein deutscher Soziologe und Nationalökonom. Die Betrachtungen des vielseitig versierten Akademikers zur Wirtschafts-, Herrschafts- und Religionssoziologie machen ihn weltweit zu einem Klassiker der Sozial- und Kulturwissenschaften.

Polanyi, Michael

Michael Polanyi war ein britisch-ungarischer Chemiker und Philosoph des 20. Jahrhunderts, der insbesondere auf dem Gebiet der Wissenschaftstheorie hervorragende Beiträge leistete und die Konzepte der polyzentrischen Ordnung und des ‚tacit knowing‘ entwickelte.

Spencer, Herbert

Herbert Spencer (1820-1903) war ein Gründungsvater der modernen Soziologie, ein Pionier der Evolutionstheorie, eine wichtige Figur der modernen Bildung und ein Philosoph, dessen Arbeit in Ethik und Erkenntnistheorie große Anerkennung erlangte.

Österreichische Schule

Österreichische Schule – auch Wiener Schule, Österreichische Grenznutzenschule oder Austrians – ist eine Bezeichnung für Anhänger liberaler Ideen, deren Ursprung in Wien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts liegt und inzwischen weltweit von teilweise lose verbundenen Wissenschaftlern, Publizisten, Politikern, Privatgelehrten, Unternehmern und anderen interessierten Menschen geteilt und weiter entwickelt werden. Herausragende Wiener Persönlichkeiten sind Carl Menger, Eugen von Böhm-Bawerk, Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek.

Republik

Der klassische Republikanismus war eine Bewegung zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert, die sich mit der richtigen Form der Regierung beschäftigte. Konzepte wie die Begrenzung der Regierungsmacht und die Gewaltenteilung finden hier ihre Ursprünge.