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Methodologischer Individualismus

Methodologischer Individualismus bezeichnet eine Familie wissenschaftstheoretischer Positionen in den Sozialwissenschaften. Ihre Anhänger betonen, dass gesellschaftliche Phänomene unter Rückgriff auf Handlungen und Motive von Individuen (oder allgemeiner: Akteuren) erklärt werden sollten. Die individualistische Perspektive darf...

Machlup, Fritz

Fritz Machlup (1902-1983) war ein Ökonom der vierten Generation der Österreichischen Schule, der sich durch ein breites Spektrum an Publikationen auszeichnete.

Spontane Ordnung

Die Theorie der spontanen Ordnung zeigt, wie durch die freien Handlungen der Individuen unter dem Recht eine komplexe Ordnung entstehen kann. Sie ist damit essentiell für die liberale Gesellschaftstheorie.

Mises, Ludwig von

Ludwig von Mises (1881-1972) gilt als einer der bedeutendsten Ökonomen der Österreichischen Schule. Zu den wichtigsten seiner zahlreichen Beiträge gehören die Entwicklung der Praxeologie und die Demonstration der Unmöglichkeit der Wirtschaftrechnung in einem sozialistischen System.

Kollektivismus

Kollektivismus steht dem Individualismus gegenüber. Methodologisch analysiert der Kollektivist ganze Entitäten, und beginnt bei seiner Erklärung also nicht beim Individuum. Ethischer Kollektivismus schreibt Gesellschaften, Staaten oder ähnlichem Wert zu.

Schumpeter, Joseph

Joseph Schumpeter (1883-1950) ist einer der bedeutendsten und meistzitiertesten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, dessen Theorien und Modelle auch heute noch Aktualität beweisen. Zu seinen wichtigsten Ideen zählt die „schöpferische Zerstörung“.